Weiterbildung Mai – Juli 2026 TÜV Rheinland

KI-Manager
mit Projekt

Zertifizierte Weiterbildung zum verantwortlichen KI-Einsatz im Unternehmen

Künstliche Intelligenz verändert, wie Unternehmen arbeiten – nicht irgendwann, sondern jetzt. Diese Weiterbildung beim TÜV Rheinland vermittelt das Wissen, um KI strukturiert einzuführen, rechtssicher zu betreiben und den konkreten Nutzen im Alltag messbar zu machen.

Mai bis Juli 2026
Vollständige Weiterbildung inkl. Praxisprojekt
TÜV Rheinland · EU AI Act · DSGVO-konform
Lehrplan

Alle Kursinhalte im Überblick

Die Weiterbildung deckt den gesamten KI-Lebenszyklus im Unternehmenskontext ab – von den technischen Grundlagen über rechtliche Anforderungen bis zur eigenständigen Projektumsetzung.

Modul 01
KI-Grundlagen & Technologieüberblick
  • Was ist Künstliche Intelligenz – und was nicht
  • Machine Learning, Deep Learning, Generative KI
  • Large Language Models (LLMs) verstehen
  • KI-Technologien in der Praxis einordnen
Modul 02
KI-Strategie & Business Case
  • KI-Potenziale im eigenen Unternehmen identifizieren
  • Business Cases entwickeln und bewerten
  • Make-or-Buy: Eigenentwicklung vs. Zukauf
  • ROI-Messung und Erfolgskennzahlen
Modul 03
EU AI Act – Regulierung & Pflichten
  • Aufbau und Risikoklassen des EU AI Act
  • Verbotene, hochriskante und minimale Anwendungen
  • Dokumentations- und Transparenzpflichten
  • Auswirkungen auf KMU ab 2026
Modul 04
DSGVO & Datenschutz im KI-Kontext
  • Personenbezogene Daten und KI-Training
  • Auftragsverarbeitung, AVV und Drittlandtransfer
  • Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA)
  • Praktische Datenschutzarchitektur für KI-Systeme
Modul 05
KI-Governance & Risikomanagement
  • KI-Governance-Strukturen aufbauen
  • Risikoklassifizierung und Risikomatrix
  • Verantwortlichkeiten und Haftungsfragen
  • Audit-Trails und Nachvollziehbarkeit
Modul 06
KI-Ethik & verantwortungsvoller Einsatz
  • Fairness, Transparenz und Erklärbarkeit
  • Bias-Erkennung und -Vermeidung
  • Ethische Leitlinien für den Unternehmenseinsatz
  • Menschliche Kontrolle über KI-Entscheidungen
Modul 07
KI-Projektmanagement & Implementierung
  • KI-Projekte strukturieren und steuern
  • Agile Methoden im KI-Kontext
  • Vendor-Management und Tool-Auswahl
  • Pilotprojekte planen und auswerten
Modul 08
Change Management & KI-Adoption
  • Teams auf KI-Einführung vorbereiten
  • Widerstände erkennen und abbauen
  • Schulungskonzepte entwickeln
  • KI-Kultur im Unternehmen verankern
Modul 09
KI-Tools & Anwendungen in der Praxis
  • Marktüberblick: Aktuelle KI-Plattformen und Tools
  • Prompt Engineering für Geschäftsanwendungen
  • Automatisierung mit KI-Agenten
  • Evaluierung und Qualitätssicherung von KI-Outputs
Modul 10
Praxisprojekt: KI im eigenen Unternehmen
  • Eigenes KI-Projekt definieren und umsetzen
  • Anforderungsanalyse und Lösungsdesign
  • Projektdokumentation und Ergebnissicherung
  • Abschlusspräsentation und Zertifizierung
Aufgabenbild

Was ein KI-Manager im Unternehmen leistet

Ein KI-Manager ist keine IT-Rolle. Er ist die Schnittstelle zwischen Strategie, Technik, Recht und Menschen – und sorgt dafür, dass KI nicht nur eingeführt, sondern tatsächlich genutzt wird.

KI-Potenziale identifizieren
Analysiert Prozesse auf Automatisierungspotenzial, bewertet wirtschaftlichen Nutzen und entwickelt priorisierte KI-Roadmaps – abgestimmt auf Unternehmensziele.
KI-Projekte steuern
Koordiniert Piloten und Rollouts, wählt geeignete Tools aus, steuert externe Dienstleister und sorgt für messbare Ergebnisse – von der Idee bis zur Übergabe.
Compliance sicherstellen
Überwacht die Einhaltung von EU AI Act und DSGVO, koordiniert Datenschutzbeauftragte und Rechtsabteilung und stellt Dokumentation und Audit-Fähigkeit sicher.
Teams befähigen
Entwickelt Schulungskonzepte, begleitet KI-Adoption in Fachabteilungen und schafft eine Unternehmenskultur, in der KI als Werkzeug und nicht als Bedrohung verstanden wird.
Governance aufbauen
Etabliert Richtlinien, Freigabeprozesse und Kontrollmechanismen für KI-Systeme. Definiert, wer was genehmigt – und legt fest, was niemals automatisiert werden darf.
Erfolg messen & berichten
Definiert KPIs für KI-Initiativen, erstellt regelmäßige Berichte für Geschäftsführung und Stakeholder und sorgt dafür, dass der Wert von KI-Investitionen sichtbar bleibt.
Einordnung
Der KI-Manager ist keine neue Stelle, die Unternehmen einfach besetzen. Es ist eine Querschnittsfunktion, die in bestehende Rollen integriert werden kann – vom Geschäftsführer über den IT-Leiter bis zum Projektmanager. Entscheidend ist nicht der Titel, sondern die Kombination aus strategischem Denken, rechtlichem Verständnis und operativer Umsetzungsstärke.
Marktentwicklung

Warum diese Rolle jetzt wichtiger wird

Drei parallele Entwicklungen machen strukturierte KI-Kompetenz im Unternehmen nicht optional, sondern notwendig.

🇪🇺
EU AI Act – Neue Rechtspflichten ab 2026
Der EU AI Act ist in Kraft – und seine vollständige Anwendung betrifft ab 2026 alle Unternehmen, die KI einsetzen oder entwickeln. Hochriskante Systeme erfordern Dokumentation, Registrierung und laufende Überwachung. Wer keine klare Verantwortlichkeit hat, haftet ungeklärt.
Regulierung
🔒
DSGVO trifft auf generative KI
Chatbots, automatisierte E-Mails, KI-gestützte Bewerbungsfilter – sobald personenbezogene Daten im Spiel sind, gelten DSGVO-Pflichten. Viele KI-Tools sind nicht DSGVO-konform einsetzbar ohne vorherigen Prüfprozess. Das erfordert jemanden, der beides versteht: KI-Einsatz und Datenschutzrecht.
Datenschutz
KI-Adoption wächst schneller als Kompetenz
Teams nutzen KI-Tools bereits – oft ohne Freigabe, Dokumentation oder Risikoabwägung. Unternehmen, die das nicht steuern, verlieren Kontrolle über Qualität, Compliance und Haftung. Eine strukturierte KI-Governance ist kein Bürokratieaufwand, sondern Risikomanagement.
Unternehmensrisiko
Fazit
KI-Kompetenz wird zur Kernkompetenz. Nicht in zehn Jahren – jetzt. Unternehmen, die KI strukturiert einführen und jemanden haben, der Strategie, Technik und Recht verbindet, werden schneller, sicherer und günstiger automatisieren als Wettbewerber, die auf Ad-hoc-Einsatz setzen.
Persönliche Ausrichtung

Mein Fokus

Diese vier Themensäulen bilden den praktischen Kern meines KI-Engagements – in der Weiterbildung und darüber hinaus.

01
Praktische KI-Anwendung in KMU
KI-Tools müssen im echten Arbeitsalltag funktionieren – nicht im Labortest. Mein Fokus liegt auf Anwendungen, die kleinen und mittleren Unternehmen sofort messbaren Nutzen bringen: weniger Routinearbeit, schnellere Prozesse, bessere Entscheidungsgrundlagen. Ohne IT-Abteilung im Rücken.
KMU Sofort umsetzbar ROI-fokussiert
02
Prozessautomatisierung
Wiederkehrende Aufgaben sind der erste und lohnendste Einsatzbereich für KI. E-Mail-Vorsortierung, Dokumentenverarbeitung, Reporting, CRM-Pflege – Prozesse, die täglich Zeit kosten und fehlerfrei automatisierbar sind. Der Hebel liegt nicht in Einzellösungen, sondern in verbundenen Abläufen.
Automatisierung KI-Agenten Workflow-Design
03
Compliance & rechtssicherer Einsatz
KI nutzen und dabei DSGVO und EU AI Act einhalten – das ist kein Widerspruch, aber es braucht Klarheit. Welche Tools sind datenschutzkonform? Was fällt unter welche Risikoklasse? Wo beginnt Dokumentationspflicht? Diese Fragen konkret beantworten zu können, ist der Unterschied zwischen kontrolliertem und unkontrolliertem KI-Einsatz.
EU AI Act DSGVO Governance
04
Projektumsetzung mit messbaren Ergebnissen
KI-Vorhaben scheitern selten an der Technologie – sie scheitern an fehlender Struktur, unklaren Zielen und mangelnder Adoption. Mein Fokus liegt auf dem praktischen Durchführen: Ziel definieren, Pilot starten, messen, skalieren. Keine Konzepte, die in Schubladen landen.
Projektmanagement Change Management Messbare KPIs
Austausch

KI im eigenen Unternehmen einführen?

Wenn Sie konkrete Fragen zum strukturierten KI-Einsatz in Ihrem Unternehmen haben – oder einfach wissen wollen, wo ein sinnvoller Startpunkt wäre – schreiben Sie mir. Kein Pitch, kein Funnel.

guennewigclaus@gmail.com